

Rahel Zaugg, geboren 1988, absolviert zur Zeit die Fachklasse Keramik an der Schule für Gestaltung in Bern, die sie 2010 abschliessen wird. Sie beschäftigt sich intensiv mit der Materie Porzellan und sucht bei ihren Experimenten mit Formen und Texturen stets auch den Bezug zur Natur. Rahel Zaugg erstellt Porzellanskulpturen, bei denen sie organisches Material in Porzellan taucht und diese Objekte danach brennt. Auf diese Weise entstand eine wunderbare Porzellanlampe, welches das "einmalige Objekt" im Oktober 2009 darstellte. Zu ihren Porzellanskulpturen schreibt Rahel Zaugg:
„Die Stücke sind durch wildes Ausprobieren, Tüfteln und Spielen entstanden. Irgendwann begann ich, Pflanzen in Porzellan zu tauchen und diese danach zu brennen und zu glasieren. Entstanden sind kleine wilde Gebilde, die auf den ersten Blick gar nicht an Pflanzen erinnern. Sie sind versteckt,verpackt. Auf den zweiten Blick jedoch erkennt man Blätter, Blüten oder sogar Beeren hinter einem schweren Vorhang aus Porzellan.“
Die Porzellanlampe erinnert an einen Wald, in dessen Mitte ein geheimnisvolles Licht schlummert.
Der Wald besteht aus knorrigen, reinweissen, unschuldigen Porzellanobjekten, in deren Mitte das warme, verlockende Licht einer Glühbirne erstrahlt.
